Im Sommer hat ein mittelgroßer Campingplatz gleichzeitig 400–600 verbundene Geräte. Smartphones, Tablets, Smart-TVs in den Bungalows, IP-Kameras und IoT-Systeme. Wenn das Netzwerk nicht für diese Auslastung ausgelegt ist, ist das Ergebnis für alle eine unbrauchbare Verbindung.
Empfohlene Netzwerkarchitektur für Campingplätze
- Glasfaser-Backbone entlang der Hauptwege: überschaubare Kosten (€ 1–3/Meter für Kabel + Verlegung), keine Latenz und keine Verschlechterung im Laufe der Zeit.
- Outdoor-Access-Points nach IP65 alle 50–80 Meter (Ubiquiti UniFi, Cambium Networks, MikroTik): Sie versorgen unter normalen Bedingungen jeweils 30–40 Stellplätze.
- Getrennte VLANs: Gäste, Verwaltung/IoT, Personal und Kameras. Jedes Netzwerk ist aus Sicherheitsgründen isoliert.
- Captive Portal: Der Gast authentifiziert sich mit der Buchungsnummer oder dem beim Check-in erhaltenen Code. Ovvo Camping generiert die Codes automatisch.
In die Verwaltungssoftware integrierte Authentifizierung
Mit Ovvo Camping erhält das WLAN-System automatisch die mit der Buchung verknüpften Zugangsdaten. Beim Check-in erhält der Gast einen Benutzernamen und ein WLAN-Passwort, die für die Dauer des Aufenthalts gültig sind. Beim Check-out werden die Zugangsdaten ohne manuellen Eingriff deaktiviert.
Bandbreitenverwaltung pro Stellplatz
Mit einem professionellen WLAN-Controller lässt sich die Bandbreite pro Gerät oder Stellplatz begrenzen (z. B. garantierte 20 Mbps im Download). Dadurch wird verhindert, dass ein Gast mit 4K-Streaming die Verbindung aller anderen beeinträchtigt.
Richtwert für einen Campingplatz mit 100 Stellplätzen: € 8.000–15.000 für Hardware und Verlegung. ROI: Ein zuverlässiges WLAN wird in 73 % der positiven Bewertungen von Campingplätzen auf TripAdvisor erwähnt.
