Smarte Schlösser machen die physische Schlüsselverwaltung überflüssig: keine Kopien, keine Gäste, die um 3 Uhr morgens vor verschlossener Tür stehen, und keine Kosten für den Schlüsseldienst. Für einen Campingplatz mit Dutzenden Bungalows oder Mobilheimen sind die Betriebseinsparungen bereits ab dem ersten Jahr spürbar.
Die drei wichtigsten Technologien
- NFC (Near Field Communication): Das Telefon oder Armband wird an das Schloss gehalten (< 5 cm). Sicher, sofort verfügbar und auf der Seite des Gastes ist keine Batterie erforderlich. Einschränkung: Funktioniert nur mit NFC-fähigen Geräten.
- RFID (125 kHz oder 13,56 MHz): Kostengünstige Karten oder Armbänder (€ 0,50–2 pro Stück), robuste und im Außenbereich getestete Lesegeräte. Ausgereifte Technologie, die sich einfach in großen Mengen verwalten lässt.
- Bluetooth Low Energy (BLE): Öffnen per Smartphone-App aus bis zu 10 Metern Entfernung. Ermöglicht die automatische Öffnung bei Annäherung (freihändig). Geringer Verbrauch, aber installierte App und erstmalige Kopplung erforderlich.
Technischer Vergleich
| Kriterium | NFC | RFID | Bluetooth |
|---|---|---|---|
| Kosten der Karte/des Tags | € 0,80–2 | € 0,50–1,50 | App (kostenlos) |
| Reichweite | < 5 cm | < 10 cm | bis zu 10 m |
| Installation im Außenbereich | ★★★ | ★★★★ | ★★★ |
| Freihändig | Nein | Nein | Ja |
| Smartphone erforderlich | Ja/Nein | Nein | Ja |
| Integration in das Verwaltungssystem | API | API/Wiegand | API/BLE SDK |
Was Ovvo Camping integriert
Ovvo Camping lässt sich über REST-API oder das OSDP-Protokoll in die wichtigsten Marken smarter Schlösser (Dormakaba, Allegion, TTLock, Salto) integrieren. Beim Check-in wird automatisch ein temporärer Code erstellt, der für die Dauer des Aufenthalts gültig ist. Beim Check-out läuft der Code ohne manuellen Eingriff ab.
Für Anlagen mit mehr als 30 Unterkünften sollten Sie RFID 13,56 MHz (MIFARE) in Betracht ziehen: niedrige Kartenkosten, eine in vielen Campingplätzen bereits vorhandene Infrastruktur und Kompatibilität mit den Armbändern für den Pool.
