Ein Anwesenheitssensor für 15–30 € kann monatlich Dutzende Arbeitsstunden einsparen. Die Logik ist einfach: Das Verwaltungssystem weiß, wann der Gast abreisen sollte, und der Sensor bestätigt, ob das Fahrzeug noch vorhanden ist. Wenn der Stellplatz frei ist und der Sensor seit 2 Stunden keine Anwesenheit erkennt, wird er automatisch auf die Reinigungsliste gesetzt.
Nützliche Sensortypen auf einem Campingplatz
- PIR (passives Infrarot): Erkennt menschliche Bewegungen in einem Bereich von bis zu 10 Metern. Ideal für Sanitäranlagen und Gemeinschaftsbereiche. Kosten: 8–20 €.
- Millimeterwellenradar (mmWave): Erkennt Anwesenheit auch ohne Bewegung (eine reglos sitzende Person). Ideal für Bäder und Umkleideräume. Kosten: 20–50 €.
- Magnetsensor für Türen: Erkennt das Öffnen und Schließen von Sanitäranlagen oder Duschkabinen. Kosten: 5–15 €.
- Doppler-Radar für Stellplätze: An einem Pfosten montiert, erkennt es, ob ein Fahrzeug auf dem Stellplatz geparkt ist. Reichweite 10–30 Meter. Kosten: 30–80 €.
- CO₂-Sensor für Bungalows: Zeigt an, ob die Unterkunft belegt ist (hoher CO₂-Wert = Personen anwesend). Nützlich für intelligente HVAC-Systeme.
Integration mit Ovvo Camping über MQTT
Die Sensoren senden die Daten über MQTT (ein leichtgewichtiges Protokoll für IoT) an einen lokalen Broker (z. B. Mosquitto auf einem Raspberry Pi oder Mini-PC). Ovvo Camping abonniert die relevanten Topics und aktualisiert automatisch den Status der Stellplätze: „belegt“, „zu reinigen“, „bereit“. Das Reinigungspersonal sieht die aktualisierte Liste in Echtzeit auf dem eigenen Smartphone.
Ein Campingplatz mit 80 Stellplätzen hat die „vergeblichen“ Reinigungseinsätze (Stellplatz noch belegt oder bereits gereinigt) um 30 % reduziert, indem Magnetsensoren an den Eingangstoren mit dem Verwaltungssystem gekoppelt wurden.
