Im Jahr 2025 verfügen fast 20 % der in Europa verkauften neuen Wohnmobile über einen Hybrid- oder vollelektrischen Antrieb. Campingplätze, die kein EV-Laden anbieten, verlieren bereits Buchungen. Doch Ladestationen ohne intelligente Verwaltung zu installieren, bedeutet, Geld liegen zu lassen oder, noch schlimmer, die Abrechnung manuell verwalten zu müssen.
Was ist OCPP und warum ist es wichtig?
OCPP (Open Charge Point Protocol) ist der Kommunikationsstandard zwischen den Ladestationen und der Verwaltungssoftware (CSMS — Charge Point Management System). Bei der Verwendung von OCPP sprechen die Ladestation und die Verwaltungssoftware dieselbe Sprache: Die Ladestation meldet in Echtzeit die abgegebenen kWh, den Sitzungsstatus und mögliche Fehler.
So funktioniert die Integration mit Ovvo Camping
- 1Der Gast checkt ein und wird dem Stellplatz mit Ladestation zugeordnet.
- 2Die Ladestation wird automatisch für die ID des Gasts aktiviert (über RFID-Tag oder QR-Code).
- 3Jede verbrauchte kWh wird in Echtzeit in der Verwaltungssoftware erfasst.
- 4Beim Check-out werden die kWh zur Rechnung hinzugefügt und automatisch abgerechnet.
- 5Die Ladestation wird für diesen Gast deaktiviert und für den nächsten zurückgesetzt.
Kompatible Ladestationen und Kosten
| Marke | Leistung | OCPP | Richtpreis |
|---|---|---|---|
| Wallbox Pulsar Plus | 7,4–22 kW | 1.6 | € 600–900 |
| ABB Terra AC | 7,4–22 kW | 1.6 | € 800–1.200 |
| Mennekes AMTRON | 7,4–22 kW | 1.6 | € 900–1.400 |
| Schneider EVlink | 7,4 kW | 1.6 | € 500–750 |
| Easee Home/Charge | 7,4–22 kW | 2.0 | € 700–1.100 |
Empfohlener Tarif: Berechnen Sie € 0,35–0,50/kWh (bei Einkaufskosten von € 0,22–0,28/kWh). Ein Elektrocamper lädt durchschnittlich 20–40 kWh pro Nacht: € 7–20 zusätzliche Einnahmen pro Stellplatz.
